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Grönland-Kuchen (Kalaallit kaagiat)

Kalaallit kaagiat klingt aufregend und exotisch, in Wahrheit ist der „Grönland-Kuchen“ aber eine Art herrlich fluffiges Rosinenbrot, dass wie ein Kuchen oder mit Margarine und Marmelade bestrichen gegessen wird. Gerne auch in der Weihnachtszeit. Und im Handumdrehen ist der Kuchen sogar vegan.

Der Kuchen könnte auch bei einem „Kaffemik“ serviert werden. Kaffemik bedeutet wortwörtlich „via Kaffee“und ist in Grönland eine gesellschaftliche Verabredung über das Kaffeetrinken. Ein Kaffemik ist aber kein Kaffeekränzchen, sondern eher eine ganztägige Angelegenheit, bei der gut und gerne mehrere dutzend Menschen kommen und gehen. Eine Art offenes Haus, oft anlässlich von Geburten, Geburtstagen, Einschulungen etc. Die Einladungen werden oft mündlich oder per Social-Media weitergegeben. Gepflegte Freizeitkleidung wird in den meisten Fällen genügen, aber auf jeden Fall sind vor dem Betreten des Hauses die Schuhe auszuziehen.

Dieses Rezept ist Teil der Aktion #julbak2020 von Mahtava.de

Zutaten:

  • 100g Zucker
  • 100g Rosinen
  • 100g Butter oder Margarine
  • 250ml Wasser (kochend)
  • 20g Hefe
  • 60ml Wasser (lauwarm)
  • 500g Mehl 
  • 1 EL Milch oder Sojamilch
  • 1 EL Puderzucker 
  • 1⁄4 TL Kardamom

Zubereitung:

Ganz einfach: Rosinen, Zucker und Butter oder Margarine in eine Schüssel geben, mit 250 ml kochenden Wasser übergießen und rühren, bis sich die Butter/Margarine aufgelöst hat.

Die Hefe mit 60 ml warmem Wasser auflösen und dazu geben.

Das Mehl langsam nach und nach unterrühren und zu einem Teig verkneten.

Den Teig in eine leicht gefettete Schüssel geben, gut abdecken und an einem warmen Platz eine Stunde gehen lassen. Der Teig sollte sich verdoppeln.

Ein mit Backpapier belegtes Blech bereithalten und den Teig darauf zu einem Laib formen. Anschliessend mit einem Handtuch abdecken und nochmal eine halbe Stunde gehen lassen.

Backofen auf 180 Grad vorheizen.

Den Laib mit Milch bestreichen und ab in den Ofen. Bei 180 Grad etwa 45 min. backen.

Puderzucker und Kardamom vermischen und den Kuchen damit durch ein Sieb bestäuben.

Dazu passt „Grönländischer Kaffee“:

Was harmlos klingt, kommt hochprozentig daher. Die gefährliche Mischung besteht aus 1 dl Espresso oder Kaffee, 2 cl Whisky, 2 cl Kahlua, 2 cl Grand Marnier und Schlagsahne für das Topping.

Wohl bekomm`s!

Der Grönland-Kuchen passt auch ganz wunderbar als Stärkung im vorweihnachtlichen Podcast-Studio 😉

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