Alle Artikel mit dem Schlagwort: Reisebericht

Die etwas andere Zeitreise – Wellness und Natur im Järvisydän

Eine Zeitreise am Ufer des Saimaa, scheue Seebewohner, Wellness und viel Natur für den inneren Finnen.   Hier und auch da habe ich bereits über meine Reise ins herbstliche Finnland berichtet und nehme euch heute mit auf den letzten Teil der Reise. Wir bleiben am Saimaa. Genauer gesagt im Hotel & Spa Resort Järvisydän bei Rantasalmi. Das dunkle hölzerne Gebäude am Ufer des Saimaa wirkt ein bisschen wie aus einer anderen Zeit und der erste Eindruck soll sich bestätigen. Auch im Inneren hat alles einen mittelalterlichen Charme, teils wirkt das Gebäude wirklich alt und die Angestellten tragen Gewand. In die Lobby ragt sogar der Bug eines alten Holzschiffes. Ich mag das ja, aber bin doch etwas überrascht. Das es für all das eine ebenso logische wie schöne und faszinierende Erklärung gibt, werden wir später erfahren.

Saimaa: Mit dem inneren Finnen in der Villa am See

Ein Abstecher an den größten See Finnlands, den Saimaa, in die Region Savo im Südosten des Landes. Anttolanhovi, ein Haus am See. Und die Suche nach dem inneren Finnen.  Vor kurzem habe ich hier auf dem Blog über meine Reise mit Finnlines berichtet (klick). Aber was habe ich eigentlich in Finnland erlebt? Und bin ich meinem inneren Finnen begegnet? Wie war es so am Saimaa? In Helsinki angekommen, fahren wir gemeinsam mit der sympathischen Titta von Visit Mikkeli in die Region um den Saimaa See. Das Wetter ist recht herbstlich und es nieselt, aber dennoch kann ich nicht aufhören, während der Fahrt aus dem Fenster zu sehen. Ich habe einen Teil meines Herzens definitiv an dieses Land verloren. Und das nicht nur an die Hauptstadt. Titta erzählt uns während der Fahrt von ihrem Leben in Finnland und hat uns außerdem ein Goodie Bag von Visit Finland mitgebracht, damit wir uns etwas auf unseren Aufenthalt einstimmen können. Unter anderem befinden sich Wollsocken in unserem Täschchen und eine Broschüre, die uns auffordert, unseren inneren Finnen zu finden. Ich …

Prag – die goldene Stadt

Prag – die goldene Stadt Ein Wochenende zwischen Hradschin und Pulverturm   Wie jetzt? Prag? Das liegt doch gar nicht in Skandinavien. Das ist richtig. Doch auch wenn mein innerer Kompass immer gen Norden zeigt, so bin ich doch einfach generell reisefreudig. Prag kannte ich flüchtig von früheren kurzen Besuchen. Zuletzt war ich vor etwa 15 Jahren mit meiner Examensklasse der Hebammenschule (Grüße und Küsse an euch!) dort. Als jetzt im Mai beim Kaiser und mir der 10. Hochzeitstag anstand und wir recht kurzentschlossen gemeinsam wegfahren wollten, kam mir das goldene Städtchen wieder in den Sinn und der Kaiser stimmte zu. Für günstige Bahntickets war es bereits zu spät und so machten wir einen Roadtrip daraus. Via Airbnb fanden wir eine kleine entzückende Dachwohnung (mit ebenso entzückendem Host) mit Blick auf die Prager Burg zur einen und auf die Karlsbrücke zur anderen Seite. Ein wirklich wunderschöner Ausgangspunkt, um Prag zu entdecken. Aber seht selbst:

Spitzbergen: 2 Couchpotatoes in der Arktis (Teil 1)

Gerne möchte ich euch auch von vergangenen Reisen berichten. 2008 zum Beispiel landeten wir recht unbedarft im arktischen Spitzbergen. Wie es dazu kam und was wir dort erlebten, lest ihr in Teil 1 der Serie: 2 Couchpotatoes in der Arktis … 2007 haben wir geheiratet. Der Kaiser und ich. Die Hochzeitsreise war schön, aber doch etwas kurz und unspektakulär. Wir fuhren mit einem gemieteten Wohnmobil noch einmal die Irland-Tour, die uns 2005 so begeistert hatte. Nur war diesmal das Wohnmobil unterirdisch und das Wetter irgendwie auch und außerdem war es zu kurz und … ach. Es war schön, aber irgendwie waren es nicht die erträumten Flitterwochen, von denen man noch Kindern und Enkeln erzählen wird. Also planten wir für 2008 die „richtigen“ Flitterwochen. Es sollte etwas Besonderes sein. Etwas, dass man nur einmal im Leben macht. Und nicht so warm. Ein Hauch von Abenteuer. Noch war ja auch kein Kind da. Was also wollten wir sehen und erleben? Schnee und Eis. Ewiges Eis. Am besten mit einem Forschungsschiff. In die Antarktis. Zu den Pinguinen. Ja! Sowas …

Immer wieder Helsinki – ein Reisebericht

Immer wieder Helsinki „Wird das nicht langsam langweilig?“, werde ich oft gefragt, wenn ich (mal wieder) nach Helsinki reise. Ich verstehe die Frage nicht. Ein Lieblingslied hört man doch auch immer wieder. Oft liest man sogar das Lieblingsbuch mehrfach oder schaut den Lieblingsfilm unzählige Male. Wieso soll also gerade eine Stadt, die ohnehin immer in Bewegung ist, langweilig werden? Ich jedenfalls freue mich auch dieses Mal wieder wie ein kleines Kind auf den Besuch. Helsinki im Januar. Hatte ich auch noch nicht. Der Finnair-Flieger fliegt mir viel zu langsam, doch irgendwann spuckt er uns endlich in Vaanta am Flughafen aus. Koffer holen, ab in den Finnair-Bus (Tipp: gleich ein Return-Ticket kaufen) und – man ahnt es schon – freuen, dass das Handy sich automatisch mit dem WLAN verbindet. Endlich wieder hier. Vertraut und fremd zugleich. Und obwohl ich schon so oft in diesem Bus saß, entdecke ich etwas Neues: Steckdosen! Ihr könnt im Bus ganz komfortabel das Handy laden. „Everything works a bit better in Finland“, seufzt meine Mitreisende. Das dünenmädchen. Und sie hat ein …