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Von Luxus bis Aktivurlaub: Zu Gast in den Hotels von Syöte

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Hotelketten findet man im finnischen Syöte im südlichsten Fjell-Gebiet Finnlands nicht, dafür beeindruckende Familienunternehmen, die mit viel Herz und Engagement geführt werden, wie das Arctic Hilltop Boutique Hotel Iso-Syöte und das KIDE Hotel by Iso-Syöte.

Gemeinsam mit Christine (finnweh.de) und Michaela (mahtava.de) bin ich einer Einladung von Visit Syöte gefolgt, um die Gegend zu erkunden. 

Transparenzhinweis: Dieser Artikel ist ein Advertorial in Zusammenarbeit mit Visit Syöte.

Arctic Hilltop Boutique Hotel Iso-Syöte

Schon bei der Anfahrt nach Syöte raubt uns die Natur den Atem. Der Blick schweift über schier endlose Wälder und wilde Hügel, bis zum Horizont. Das Navigationssystem erinnert uns rechtzeitig links abzubiegen und wir folgen der Straße, die sich weiter nach oben windet, bis auf die höchste Erhebung und auf den Parkplatz des Arctic Hilltop Boutique Hotel Iso-Syöte, wo wir in Kürze auf Hotelbesitzer Juha Kuukasjärvi treffen. Bereits während seines Hotel – und Restaurant-Management-Studiums träumte der Finne, der selbst nur 25 km nördlich des Hotels aufgewachsen ist, davon eine eigene Firma zu gründen und Erlebnisse in der Natur anzubieten. Ski fahren, wandern, einfach alle Outdoor-Aktivitäten prägten schon seine Kindheit und begeistern ihn bis heute. Noch während des Studiums gründete er dieses Unternehmen, um nach dem Studium zusammen mit seiner Frau zu ihren gemeinsamen Wurzeln zurückzukehren und Safaris in und um Syöte anzubieten. Zusätzlich begann er im Hotel Iso-Syöte zu arbeiten, wurde schnell das „Mädchen für alles“, dann Hotelmanager und übernahm später das Hotel, dass er uns heute stolz präsentiert. 

Foto: Sina Kaiser

Wir treffen uns in der Lobby, um uns gemeinsam alles anzusehen, doch zunächst steigen wir dem Hotel aufs Dach. Juha Kuukasjärvi zückt eine Zimmerkarte und öffnet mit einem Klick die Tür zum Skywalk. Während wir über eine breite hölzerne Rampe bequem auf das Dach des Hotels gelangen lächelt der Finne verschmitzt. „Diese Idee hatte ich schon länger. Nach dem Brand dachte ich: Jetzt machen wir das.“ Oben angekommen, können wir ihn nur beglückwünschen zu dieser Entscheidung, während unser Blick über die Landschaft streift.  

Mit Juha Kuukasjärvi auf dem Skywalk des Arctic Hilltop Boutique Hotels Iso-Syöte / Foto: Minna Hirvonen

Hotel Iso Syöte — Der Phoenix aus der Asche

2018, wenige Tage vor Weihnachten, brach in der Nacht ein Feuer aus, bei dem große Teile des Hotels komplett zerstört wurden. „Es war ein unglaublicher Schock. Wären dabei Menschen zu Schaden gekommen, hätte ich es nicht wieder aufgebaut.“ Doch Dank der schnellen Reaktion des Personals, der Helfer und Rettungskräfte konnten alle das Hotel sicher verlassen und Kuukasjärvi beschloss, dass es noch größer, besser und schöner als zuvor werden sollte, wie der sprichwörtliche Phoenix aus der Asche. Diesem Neustart ist auch eine der Themen-Suiten des Hotels, die Phoenix Suite, gewidmet. Neben sechs verschiedenen Zimmerkategorien und Suites und dem Arctic Spa, gibt es ausserdem die Möglichkeit in einem der direkt neben dem Hotel gelegenen Cottages oder in gemütlichen Blockhütten zu übernachten. 

Allen Zimmern des Arctic Hilltop Boutique Hotels Iso-Syöte hat der Hotelchef persönlich den letzten Schliff verpasst. Wurzellampen, Holzablagen, Verkleidungen aus Flechten oder Baumstümpfe als Nachtische, inklusive eingebauter Steckdose — überall finden sich liebevoll gestaltete Details in den luxuriösen Zimmern. So auch im Restaurant, Wie durch ein Wunder blieb eines der Bilder, die im Hotel hingen und die die Frau des Hotelchefs Katariina Kuukasjärvi, eine begabte Künstlerin, gemalt hatte, fast völlig unversehrt. Es bekam einen ganz besonderen Platz und hängt heute über dem Kamin im Restaurant. 

Nachhaltiger Luxus im Hotel Iso-Syöte

Juha Kuukasjärvi hatte und hat eine Vision für sein Boutique Hotel. Gemeinsam mit seinem Team wollte er einen Ort schaffen, an dem man sich absolut wohl und unbeschwert fühlen kann. Einen großen Teil trägt dazu schon die umliegende Natur bei. Das mehrere Jahre in Folge als bestes Ski Boutique Hotel Finnlands ausgezeichnete Iso-Syöte bietet ganzjährig vielfältige Aktivitäten in der Natur an, bietet als erstes Bike Hotel Lapplands vor allem auch maßgeschneiderte Touren und Exkursionen für Radfahrer vom Anfänger bis zum Profi und arbeitet eng mit den ortsansässigen Tourenanbietern zusammen. „In Finnland haben wir die sauberste Luft der Welt und hier die sauberste Luft Finnlands“, erzählt uns der Hotelchef und auch, dass es ihm wichtig ist, respektvoll mit dieser Natur umzugehen. Keine leeren Phrasen: Das Hotel hat das Green DQS-Zertifikat erhalten und tut somit nachweislich weit mehr, als das Gesetz verlangt. Das hauseigene „Kraftwerk“ erzeugt Heizkraft durch das Verbrennen von Holzabfällen aus einem lokalen Sägewerk, die Pools des SPA-Bereiches werden mit Restwärme aus dem Kraftwerk geheizt und man versucht stetig den Energieverbrauch und die Müllmenge zu reduzieren. In Zukunft plant man Investitionen in Solarenergie und E-Autos. „Ziel ist es eine nachhaltige Entwicklung zu unterstützen und denjenigen ein fantastisches Reiseziel zu bieten, die nachhaltigen Tourismus schätzen“, sagt Juha Kuukasjärvi. Dazu gehört auch lokale Produkte auf die Teller des Restaurants zu bringen. Die Liebe zur Natur und zum Detail kann man im Arctic Hilltop Boutique Hotel also mit allen Sinnen erfahren. 

Foto: Sina Kaiser

KIDE Hotel by Iso-Syöte

Mitten im Herzen des mehrfach ausgezeichneten Skigebietes Iso-Syöte, in direkter Nähe zu den Pisten, dem Bike Park und dem Syöte Nationalpark liegt das KIDE Hotel by Iso-Syöte mit Blick auf das umliegende Fjell-Gebiet und den Luppovesi. Das noch junge Hotel, dass 2018-2020 mit Hilfe eines EU-Förderprogamms gebaut werden konnte, hat dennoch eine Geschichte die weiter zurückreicht. Das Hotel ist ein Schwesterunternehmen des Skigebietes Iso-Syöte, das von der Familie Terentjeff betrieben wird. Seit den 90ern verbrachten die Terentjeffs ihre Winter hier, bis sie 2000 die Liftanlage kauften, was die Entwicklung des Ortes stark prägte. Familienorientiert und mit viel Liebe zu diesem Ort, der Natur und den Outdoor-Aktivitäten hat die Familie den Ort seither mit gestaltet. Das neue Hotel ergänzt nun das Angebot und soll vor allem Aktivtouristen ansprechen. 

Foto: Sina Kaiser

KIDE Hotel — Skandinavisches Design im Aktivhotel 

Als da KIDE Hotel gebaut wurde, achtete man sehr auf Nachhaltigkeit und Funktionalität. Überall in Syöte erleben wir eine große Liebe zur Natur und vor allem das völlig selbstverständliche Bewusstsein dafür, dass Investitionen in nachhaltige Konzepte am Ende immer ein Gewinn für alle Beteiligten sind. So auch im KIDE Hotel. Geheizt wird mit Erdwärme und moderne Leitungen und Armaturen sorgen für einen deutlich reduzierten Wasserverbrauch. Die großzügigen Zimmer des zweistöckigen Holzgebäudes, in dem sich auch eine Sauna befindet, sind skandinavisch modern und gemütlich gehalten, verfügen alle über eine Küchenzeile und einen Balkon mit Blick auf das Fjell in die eine oder den See Luppovesi in die andere Richtung.

Ideal auch für aktive Familien, die im Winter quasi direkt am Hotel abschwingen können. Im geräumigen Bad ist auch genug Platz den Nachwuchs stressfrei aus der nassen Winterkleidung zu schälen. Anschliessend kann im eigenen Zimmer gekocht werden oder man geht zum Essen in das Restaurant Tovaglia, dass sich im Hotel befindet. 

Restaurant Tovaglia im KIDE Hotel Iso-Syöte

Im Restaurant Tovaglia, in dem die Hotelgäste morgens auch das Frühstücksbuffet genießen können, erwarten uns erstaunlich authentische italienische Gerichte. Die Scrocchiarella, eine Mischung aus Brot und Pizza, sei hier die Spezialität des Hauses und natürlich bestellen wir diese. Derweil sitzen wir auf der Terrasse des Restaurants mit Blick auf den Luppovesi und sprechen mit dem Sales Manager Juhani Ikonen, dem wie allen anderen die Liebe zur Region anzumerken ist. Er hatte uns auch durch das Hotel geführt und uns offen erzählt, dass es zu Beginn auch Startschwierigkeiten gab. Der Check-in war komplett kontaktlos geplant. Zwei hochmoderne Terminals stehen zur Verfügung, an denen sich der Gast bequem und ohne in der Schlange zu stehen mit wenigen Klicks seine Zimmerkarte generieren kann. Das System wurde zwar gut angenommen, doch nicht jedem Gast war es geheuer und man reagierte auf das Bedürfnis im Bedarfsfall eine klassische Rezeption zu haben. So übernahm das Restaurant diese Aufgabe und es klappt wunderbar. Auch hier arbeitet man wieder Hand in Hand und ist ständig bemüht, die Erfahrung Iso-Syöte immer weiter zu entwickeln und zu verbessern.

Während die Vorspeise serviert wird und wir uns die köstlichen Bruschetta schmecken lassen erzählt Juhani uns mehr vom Bike Park, dem Snow Park, dem ebenfalls noch relativ neuen Event Center LumiAreena, dass direkt an das Hotel angrenzt, was sich hier in den letzten Jahren getan hat und wohin die Reise weitergehen wird. Wir sind einmal mehr beeindruckt, was die Menschen in diesem kleinen Ort gemeinsam auf die Beine stellen. Und eins ist klar: Sie wollen die Besonderheit und die einzigartige Natur Iso-Syötes erhalten. Aprés-Ski-Discos und Massentourismus wird es hier auch in Zukunft nicht geben, dafür Natur pur und eine ganz besondere Gastfreundschaft. Wir nicken. Bei jedem unserer Gespräche mit den Menschen hier, bei all unseren Ausflügen begegnete uns diese innere Haltung und wir konnten uns vom ersten Moment an davon überzeugen, dass Syöte sehr viel mehr ist als ein Ski-Ort und hübsche Bilder. Und so verabreden wir uns mit Sales Manager Juhani und Minna, der Geschäftsführerin des Tourismusverbandes Syöte für den nächsten Morgen noch vor dem Frühstück zum Schwimmen im etwa 15 Grad kalten Luppovesi, um anschliessend noch mit den E-Bikes die Gegend zu erkunden und gemeinsam dieses Juwel zu genießen, dass Syöte wahrlich ist. Zuvor lassen wir uns aber noch das legendäre Scrocchiarella schmecken. Es ist wirklich sagenhaft und schafft es daher leider nicht mehr auf mein Foto. 

Danke, Syöte!

Der Luppovesi am Morgen. Und ja, wir waren drin. Alle.

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