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Rezept: Piparkakku – finnische Pfefferkuchen

Die Tage sind kurz und kalt, drinnen zündet man gerne Kerzen an und macht es sich gemütlich. Der Advent ist da und was wäre die Adventszeit ohne ein paar Naschereien? Plätzchen backen gehört irgendwie dazu. Ich habe mich dieses Jahr mal an einen Klassiker aus dem Norden gewagt. Aus Finnland um genau zu sein.

Riechen nach Weihnachten und schmecken köstlich – Pfefferkuchen

Schon mal Piparkakku gebacken? Finnische Pfefferkuchen? Die schmecken lecker und sind gar nicht so schwer zu machen. Ich habe euch das Rezept mitgebracht.

Piparkakku – Das Pfefferkuchenrezept

Was kommt denn nun rein in die Pfefferkuchen? Nun ja, interessant ist, was nicht in den Teig kommt: Pfeffer

Die Herstellung des Pfefferkuchenteigs beginnt am Herd

Zutaten

Zutaten für eine ordentliche Keksdose voll Pfefferkuchen:

  • 100 g Sirup (Ich nehme dunklen Zuckerrübensirup)
  • 200 g Zucker
  • 250 g Butter
  • je ein TL Zimt, Ingwerpulver, Nelkenpulver, (evtl. Cardamon), Salz
  • Abrieb einer 1/4 – 1/2 Orange
  • 1 Ei
  • 600 g Weizenmehl Typ 405
  • 2 TL Natron oder Backpulver

Zubereitung

Die Butter in Stücke schneiden und zusammen mit dem Sirup, Salz, Zucker, Nelkenpulver und Ingwerpulver in einem Topf mischen. Den Abrieb der Orange hinzugeben und die Mischung köcheln lassen, bis sich alles gut vermischt hat und eine mehr oder weniger homogene flüssige Masse ist.

Danach die Masse 1-2 Stunden abkühlen lassen und im Anschluss Ei, Mehl und Natron zugeben und zu einem glatten Teig verarbeiten. Klebt es zu sehr, könnt ihr noch etwas Mehl hinzugeben. Ist der Teig dann fertig wickelt ihr ihn in Frischhaltefolie (oder packt ihn alternativ in eine Schüssel und hängt ein Handtuch darüber – das geht auch) und stellt ihn über Nacht in die Kälte oder den Kühlschrank, aber nicht einfrieren.

In Stücke zerteilt wird der Teig schneller geschmeidig

Am nächsten Tag den Teig ca. 5 mm dick ausrollen, ausstechen und im vorgeheizten Ofen bei 200 Grad 6-8 Minuten backen. (Wenn der kalte Teig zum ausrollen zu hart ist, dann zerteilt ihn in kleiner Stück und lasst ihn abgedeckt mit einem Handtuch noch einen Moment bei Zimmertemperatur „aufwärmen“).

In Finnland ist die klassische Pfefferkuchenform eher die Blume, aber der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt. Wir mögen den „Pfefferkuchenmann“

Wer möchte, kann natürlich die Pfefferkuchen noch mit Zuckerguss verzieren und fertig sind die Piparkakku.

Tipp:

Die Teigreste lassen sich oft nicht mehr gut ausrollen, sind aber auch zu schade für den Biomüll. Zu Kugeln geformt, werden mithilfe von Keksstempeln und etwas Druck ganz ansehnliche und schmackhafte Taler heraus.

 

Fazit

Die Pfefferkuchen sind wirklich nicht schwierig in der Herstellung und schmecken köstlich. Piparkakku hat es bei uns jedenfalls nicht das letzte Mal gegeben.

Hyvää ruokahalua! – Guten Appetit!

 

 

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